Summer Breeze 2018 Review Teil 1

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Summer Breeze 2018 Review – das Jahr also nach dem großen 20 jährigen Jubiläum. Nicht wenige gingen Ende 2017 davon aus, dass das Summer Breeze 2018 von den Bands ein ziemlicher Reinfall werden könnte – verglichen mit dem was zur Geburtstagsparty des Summer Breeze anwesend war. Unserer Meinung nach hat sich diese düstere Sichtweise absolut nicht bestätigt und auch mit seinen 21 Jahren kam das Breeze frisch und knackig daher wie man es gewohnt ist!
 

Summer Breeze 2018 Review Teil 1

Für uns war 2018 endlich das Jahr gekommen in welchem wir die Möglichkeit der Dienstagsanreise nutzen wollten. Wie für viele andere ist das Breze auch für uns nicht einfach nur ein irgend ein Metal Festival sondern eben auch eine Zusammenkunft vieler Bekannter die sich so über das Jahr eigentlich nie zusammen auf einem Haufen wiederfanden. Ein Tag zusammen auf dem Campingplatz vorglühen bevor dann am Mittwoch die ersten Bands loslegten klang also absolut verlockend.
Die Anreise am Dienstag verlief sehr gut. Vor Dinkelsbühl gab es einen kleineren Stau und dann kamen wir vollends gut bis auf den Campingplatz. Fix aufgebaut und bei einer kurzen Runde Wikingerschach unsere Campingnachbarn kennen gelernt. Der Start in das Festival war schonmal super und die Vorfreude auf die ersten Konzerte war riesig!
 

Summer Breeze Mittwoch

Foto Any Given Day Summer Breeze 2018

Das Konzept der Open Air Bühne statt dem Partyzelt wurde aus dem Vorjahr übernommen und so wartete man bei bestem Wetter und Sonnenschein auf den Opening Act der T-Stage Any Given Day.
 

Foto Any Given Day Summer Breeze 2018

Diese wurden dann auch von einer ordentlichen Menge an Fans bei ihrem Auftritt unterstützt und verwandelten den Platz vor der Bühne in eine riesige Staubwolke. Durch die über mehrere Wochen herrschende Trockenheit sollten diese Staubwolken für das Summer Breeze 2018 ein typisches Nebenerscheinungsbild zu Moshpits werden.
Doch hiervon lies sich niemand im Publikum abhalten und man wärmte sich ordentlich für die folgenden Acts und Tage auf.
 

Foto Any Given Day Summer Breeze 2018

Zu The Night Flight Orchestra leerte sich der Platz vor der T-Stage etwas und auch bei Farmer Boys war nicht so wirklich viel los. Dies änderte sich aber schlagartig zu den Kanadischen Death Metalern Kataklysm welche ihr neues Album Meditations mit im Gepäck hatten.
 

Foto Kataklysm Summer Breeze 2018

Und was die Jungs in den folgenden Minuten abzogen war definitiv eines der Highlights des Summer Breeze 2018. Der Platz vor der T-Stage bebte und man hatte das Gefühl, dass auch locker schon der Bereich der Mainstage gut gefüllt gewesen wäre mit den zahllosen Zuschauern die zu diesem Auftritt des von Kataklysm kamen.
 

Foto Kataklysm Summer Breeze 2018

Gespielt wurde eine gute Mischung aus Titeln vom neuen Album wie Outsider oder Narcissist sowie Klassiker aus den älteren Alben wie In Shadows & Dust, The Black Sheep und natürlich As I Slither mit dem Security Stress Test, welcher von den Grabenschlampen des Summer Breeze wie nicht anders zu erwarten mit Bravour bestanden wurde.
 

Foto Kataklysm Summer Breeze 2018

Nach diesem Auftritt liesen wir den Mittwoch vollends ruhig bei einem – okay ein paar – Bierchen ausklingen und lauschten aus der Ferne den Klängen von Sepultura und Paradiese Lost welche nach Kataklysm auf der T-Stage die Menge zum Toben brachten. Mit Vorfreude auf den Donnerstag ging es ins Zelt…
 
 

Summer Breeze Donnerstag

… um am nächsten Tag direkt unseren jährlichen Ausflug nach Dinkelsbühl zu machen, ohne den ein Summer Breeze einfach nicht dasselbe wäre. Mit den kostenlosen Shuttlebusen wird man direkt an den Rand der Stadt gefahren. Nach einem kurzen Spaziergang über eine Grünanlage geht es über einen kleinen Bach, hinter die Stadtmauer und direkt in die malerische Altstadt von Dinkelsbühl. Hier kann man etwas verschnaufen und sich lecker bekochen lassen. Für uns bedeutete das Ab in den Wilden Mann und danach noch in eine Eisdiele einen leckeren Eisbecher zum Nachtisch und ab in den Shuttlebus zurück aufs Breeze.
 

Neben dem T-Stage Konzept hat man von 2017 auch die einzelne Mainstage mit der drehenden Bühne übernommen. Der Einlass in den vorderen Wellenbrecher wurde wieder vereinfacht. So wurde hier 2017 ein Einbahnstraßensystem in und aus dem Bereich direkt vor der Bühne angelegt, dieses wurde 2018 wieder aufgehoben und soweit wir das beurteilen konnten hat es auch ohne diese Regelung bestens funktioniert.
Bei Alestorm war es vor der Bühne schon brechend voll und bei glühender Mittagshitze und einem Wirbel aus Staub wurden die Pirate-Metaler abgefeiert.
 

Alestorm griff die gute Stimmung auf, wie nur sie es können, und feierte mit den tausenden Metalfans mit. Bei Hangover gab es einen Gast auf der Bühne der als Einstimmung auf den Song mal eben 2 Dosen Bier exte – gleichzeitig!
Zudem wurde mit einer Schubkarre auf der Bühne für etwas Chaos gesorgt und unter anderem Gitarrist Mate Bodor beim Spielen damit auf der Bühne herumgefahren.
 

Etwas später waren auf der Main Stage dann härtere Klänge zu vernehmen als Behemoth mit ihren düsteren und dennoch melodisch mitreisenden Klängen über das Breeze hinwegfegte. Auch dieser Auftritt konnte sich absolut sehen lassen und machte richtig Spaß. Leider räumten Behemoth die Bühne schon etwas früher als nötig, von unserer Seite aus hätten sie eher überziehen dürfen. Ihre Show war mit diversen Pyroeffekten auch jenseits des Musikalischen richtig gut!
 

Als Headliner des Abends durfte ein Summer Breeze Urgestein ran. Letztes Jahr noch als Surprise Act waren sie dieses Jahr wieder mit ihrem vollen Programm und einer riesigen Bühnenshow dabei, wir sprechen natürlich von POWERWOLF.
Zum Auftritt dieser 5 verrückten (im positiven Sinne) muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Es war wie immer mitreisend, lustig und musikalisch einzigartig. Sänger Attila Dorn prüfte die Verrücktheit des Publikums indem er einen Circle Pit im Rückwärtsgang sehen wollte und natürlich war ihm das Publikum in Dinkelsbühl hörig und rannte rückwärts im Kreis!
An Pyroeffekten war mal etwas neues zu sehen, so hatte Attila eine Art Flammenwerfer in jeder Hand mit denen er riesige Stichflammen abschoss was sehr beeindruckend aussah.
Einziger Wermutstropfen bei diesem Auftritt. Knapp hinter dem 1. Wellenbrecher konnte man sowohl den Sound von der Bühne bestens hören als auch den Sound von den Boxen, welche am FOH angebracht waren. Dies sorgte teilweise für einen komischen Soundmatsch. Abgesehen davon war dies aber ein richtig guter auftritt und ein würdiges Ende für den 1. „richtigen“ Tag auf dem Summer Breeze 2018!
 

In der Nacht auf den Freitag gab es noch einen Leckerbissen bevor es die verdiente Erholung für den Freitag geben konnte. Die Apokalyptischen Reiter waren zurück auf dem Breeze und präsentierten ihr neues Album Der Rote Reiter zu einer eher ungewöhnlichen Spielzeit um 1Uhr nachts. Mit viel Power und einer unheimlich guten Atmosphäre welche durch diverse Schwarzlichteffekte unterstützt wurden, nutzten sie diesen Slot aber perfekt aus und legten einen super Auftritt hin und so endete unser Tag. Ausgepowert und Glücklich legten wir uns hin und tankten Energie für den Freitag…
 

Weiter geht es hier mit dem Summer Breeze 2018 Review Teil 2.
 

Weitere Fotos

Hier findet ihr die Links zu den einzelnen Galerien vom Summer Breeze 2018 und den anderen Reviewteil.
 

 
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Weitere Informationen zum Festival:
Homepage: Summer-Breeze.de
 
 

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