EPICA The Holographic Principle Review

EPICA The Holographic Principle Review

The Holographic Principle heißt das neue Album von EPICA, welches am 30. September 2016 bei Nuclear Blast erscheint und bereits das siebte Studioalbum der niederländischen Synphonic Metal Band ist!

Wir haben den Silberling vorab schon unter die Lupe genommen und sehr ausgiebig probegehört, was wir vom neuen Werk von EPICA halten, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.
 

EPICA – The Holographic Principle


The Holographic Principle:
1. Eidola 2:39
2. Edge of the Blade 4:34
3. A Phantasmic Parade 4:36
4. Universal Death Squad 6:38
5. Divide and Conquer 7:48
6. Beyond the Matrix 6:26
7. Once Upon a Nightmare 7:08
8. The Cosmic Algorithm 4:54
9. Ascension – Dream State Armageddon 5:16
10. Dancing in a Hurricane 5:26
11. Tear Down Your Walls 5:03
12. The Holographic Principle – A Profound Understanding of Reality 11:35

 

Besprechung von The Holographic Principle:

Epica - The Holographic Principle - Artwork

EPICA zeigt sich auch auf ihrem neusten Album wieder sehr vielseitig und Facettenreich. Als Einführung ist Eidola ein perfektes Intro welches einen schönen Spannungsbogen aufbaut. Dieser wird in Edge of the Blade super aufgenommen und dem Hörer wird direkt die volle Bandbreite von EPICA präsentiert. Sanfte Vocals von Simone wechseln sich mit Chorgesang ab. Im Refrain kommen die Growls von Mark das erste Mal leicht im Hintergrund vor um dann gegen Ende des Titels brachial das Gegenstück zu Simons lieblichem hohen Gesang zu bilden, welches den Sound von EPICA zu etwas ganz besonderem macht.
 

Gesanglich werden auch die Titel A Phantasmic Parade und Universal Death Squad von Simone Simons Gesang dominiert und die Growls von Mark Jansen werden vornehmlich gegen Ende des Stücks eingesetzt. Erst bei Divide and Conquer wird der Fokus verändert und die Präsenz der Stimmen gleichmäßig geteilt, somit die Growls häufiger eingesetzt. Hier kommt direkt die brutalere Seite von EPICA und die stimmliche „Die Schöne und das Biest“ Kombination in ihrer ganzen Pracht zum vorschein!
 

So wechseln sich ruhigere Stücke wie Once Upon a Nightmare und härtere Stücke bzw. Passagen über das komplette Album ab und sorgen für eine gekonnte Abwechslung beim durchhören. Auch der Groove und die Melodien variieren geschickt und ohne, dass man das Gefühl hat aus dem Konzept des Gesamtalbums herausgerissen zu werden.
 

Der musikalisch krasseste Außenseiter dürfte wohl Dancing in a Hurricane sein, welches von den Melodien stark an 1000 und eine Nacht erinnert und generell einen ungewöhnlichen exotischen Klang hat, der aber keinesfalls schlecht oder aufgesetzt klingt! Tear Down Your Walls ist passend zum Songtitel wieder ein härteres Stück und eher in der Kategorie von Divide and Conquer bevor dann zum Abschluss des Albums mit The Holographic Principle – A Profound Understanding of Reality der absolute Hammer kommt.
Über 11 Minuten (!) erhält man in diesem Titel nochmal die volle Bandbreite von EPICA gebündelt in einem Song – genial! Dieses Stück lässt das Album mit einem absoluten Feuerwerk ausklingen und begeistert von der ersten bis zur letzten Sekunde.
 
 

Fazit:

The Holographic Principle ist ein weiteres Top Album von EPICA. Es bildet eine gute Mischung aus Härte und den Symphonic-Parts welche die Band auszeichnen. Die einzelnen Songs sind sehr abwechslungsreich und sorgen beim Durchhören definitiv nicht für Langeweile. Einziger Wehrmutstropfen ist vielleicht, dass das Titellied The Holographic Principle – A Profound Understanding of Reality mit über 11 Minuten in späteren Setlists von Liveauftritten schwer unterzubekommen sein wird…
 

Musikalisch hat EPICA hier definitiv eine härtere und kraftvollere Gangart eingeschlagen und dies gemeistert ohne das filigrane und elegante aus ihrer Musik zu verlieren, was mir persönlich sehr gut gefallen hat! Viele verschiedene instrumentelle und stimmliche Komponenten wurden richtig gut kombiniert und sorgen für ein rundes Gesamtbild. Dennoch wollte bei mir der Funke nicht 100% überspringen. Titel wie Divide and Conquer, Dancing in a Hurricane, Tear Down Your Walls und The Holographic Principle – A Profound Understanding of Reality sind auf dem Album meine Favoriten. Wobei ich mir bei Letzterem gewünscht hätte, dass man das 2-Minütige Intro vielleicht aus dem Gesamttitel ausgliedert um hier etwas „Spielzeit“ des eigentlichen Songs einzusparen. Bei den übrigen Titeln wurden mir die Growls etwas zu selten bzw. zu häufig erst am Ende des Stücks eingebaut was ich etwas schade fand, da für mich gerade diese Stimmkombination von Simone und Mark den großen Reiz an EPICA ausmacht. Daher gebe ich dem Album 8/10 Punkte!
 
 

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Ab Anfang 2017 sind EPICA zusammen mit Powerwolf und Beyond the Black in Deutschland auf Tour und präsentieren dort ihr neues Album live. Weitere Informationen hierzu findet ihr auf der Homepage der Band (siehe Links unten).

Morgen, dem 30. September 2016, stehen Coen, Simone und Mark auf Facebook live für eure Fragen zur Verfügung. Solltet ihr die also schon immer mal etwas von diesen drei Bandmitglieder wissen wollen, könnt ihr es dort Fragen.
EPICA Q_A 2016

Bewertung:
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Weitere Infos zur Band:
Homepage von EPICA
EPICA auf Facebook
EPICA bei Nuclear Blast
 

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