Emanzipation der Frau


Dies ist ein Thema bei dem ich gern zum Streiten und Schreien komme. Warum?
Ganz einfach^^ die Diskussionen führen mich meist zum Schulsport und der bodenlosen Frechheit, dass Frauen (bzw. Mädchen in dem Fall meistens^^) scheinbar als physische Krüppel betrachtet werden und mit nur der hälfte der sportlichen Leistung eines Jungen eine doppelt so gute Note bekommen!
Bevor jetzt alle aufschreien und mich als sexistisches Arschloch beschimpfen. Ich halte den GRUNDGEDANKEN der Emanzipation der Frau für durchaus richtig. Ich mein Wahlrecht, und generell dasselbe Recht wie Männer ist ja eine durchaus sinnvolle Sache.
Jedoch – und da sind wir wieder beim sexistischen Arschloch – sehe ich die Emanzipation hier für „übers Ziel geschossen“ an.

Noch mal zum Schulsport. Warum bekommen Mädchen eine so viel bessere Note für dieselbe Leistung wie Jungen? Und das von Anfang an den weiterführenden Schulen. Jedoch primär in Leichtathletik und Schwimmen.
Ich weiß noch wie wir im Schwimmen Mädchen hatten die den Jungs davongeschwommen sind. Ja wirklich! ^^ Ich mein die waren dann halt irgendwo in einem Verein aber das ist doch egal! Es zeigt das Mädchen wenn sie wollen besser sein können als Jungs, bzw. genauso gut. Somit haben sie auch dieselbe Notentabelle „verdient“ wie Jungs, oder wäre das etwa nicht in ihrem sinne dort GLEICH behandelt zu werden?
Nicht das Ihr mich falsch versteht^^ im fortgeschrittenen Alter ist es relativ eindeutig, dass im Profibereich Frauen und Männer unterschiedliche Leistungen bringen und daher auch getrennt voneinander betrachtet werden sollten, aber im Kindesalter halte ich es nur für lächerlich, primär da sich dies nur auf den Bereich auswirkt wo Frauen angeblich im Nachteil sind. Im Künstlerischen Bereich wo Frauen ja angeblich viel kreativer sind bekommen alle nach demselben Muster ihre Noten und werden nicht getrennt betrachtet – aber ja das ist ja gerecht -_-

Doch schnell zum nächsten Thema bevor ich mich zu sehr hineinsteigere.
Wir bleiben in der Schule. Vor mehreren Jahren (genaue Zahlen habe ich nicht) gab es eine Art Frauenvertreterin unter den Lehrern. Diese war dafür da zu schauen, dass Frauen nicht ungerecht behandelt wurden usw.
Heutzutage gibt es eine Art GLEICHbehandlungsvertreter. Doch welch Ironie. Es ist vorgeschrieben, dass dieser Posten von einer Frau besetzt wird! Oh ja- da ist natürlich für völlige Gleichbehandlung gesorgt -_-.

Das Selbe mit Frauenquoten. Warum zur Hölle haben Parteien, Firmen, was au immer FRAUENQUOTEN? Ich mein Behindertenquoten verstehe ich ja, da diese Menschen sonst Probleme hätten sich auf manchen Positionen gegen nicht gehandicapte Menschen durchzusetzen. Aber warum Frauenquoten? Hab ich was verpasst und ist die Tatsache keine Eier zwischen den Beinen baumeln zu haben nun eine Form von Behinderung?
Ich besitz nun nicht die Information ob die Frau Merkel nur bei der CDU untergekommen ist wegen einer Frauenquote. Aber ich bin mir relativ sicher, dass es keine Frauenquote für den Bundeskanzlerposten (ich hoffe das ist politisch korrekt das ich hier nicht schreibe „für den Bundeskanzlerinnen oder Bundeskanzlerposten“, aber mir erscheint es sinnvoller das ganze mit dem Ausdruck Bundeskanzlerposten zu beschreiben da dieser in meinen Augen für beide Geschlechter einsetzbar ist und es den Artikel nicht unnötig verkompliziert [hierzu habe ich ein schönes Bild gefunden ^^

[1]) gibt. Also hat sie es zumindest am Ende aus mehr oder weniger eigener Kraft geschafft diesen Posten zu erhalten. Warum gibt es dann diese Frauenquoten – bzw. wo sind die Männerquoten in Bereichen wo es im Schnitt mehr Frauen als Männer gibt?

Weitere Ungerechtigkeiten gibt es beim Wehrdienst!
Was soll die Scheiße, dass Frauen es sich aussuchen können ob sie Lust dazu haben zum Bund zu gehen, und wir Männer per Zufall eingezogen werden zur Musterung. Über die Ungerechtigkeit, dass es bei den Männern nicht alle trifft will ich mich nun gar nicht weiter auslassen, aber ich sehe es als absolute Frechheit an, dass Frauen es sich spontan aussuchen können wie sie lustig sind was sie machen wollen. Wenn die Frauen in dem Punkt gleich behandelt werden wollen sollen sie wie Männer gemustert werden (ALLE) und nicht nur dann zum Bund gehen wenn sie wollen.

Bevor ihr mich nun am Ende immer noch/erst recht als sexistisches Arschloch seht denkt doch einfach mal selber darüber nach wie weit es gekommen ist!
Das Ganze hat schlicht und ergreifend nichts mehr mit Gleichbehandlung zu tun. In manchen Punkten sollte man die Mann – Frau – Verhältnisse einfach noch mal überdenken und dann gegebenenfalls anpassen das sie wirklich fair sind. Genauso ist es eventuell auch so, dass in manchen Dingen die Frauen noch benachteiligt werden, als Mann fallen mir da natürlich gerade keine Punkte ein, doch ich denke das man auch dort (falls es die Punkte geben sollte) etwas dagegen tun muss so das für eine wirkliche Gleichberechtigung gesorgt ist.
Falls wir jedoch weiterhin diesem Weg folgen werden wir bald diese Schilder im Straßenverkehr vorfinden *lach*

[2].

An alle Frauen: Verzeiht mir meine Meinung ^^ aber solang mich niemand eines Besseren belehrt werde ich dies weiterhin so sehen xD.

Euch allen einen schönen Samstag!

s Baerchen

Quellen:
[1]: http://www.rhetorik.ch/Feministisch/kinder.gif
[2]: http://www.calmy-rey-blog.ch/wp-content/Baustellenschild_weiblich-kleiner-px.jpg

PS:
Es ist TROTZ dieses Artikels immer noch eines meiner Jahresziele „Baerchen sucht Bärin“ ^^

4 Kommentare

  1. Ich finde es lästig, gar überflüssig solche Beispiele zu bringen, um die „Gleichbehandlung“ von Mann und Frau zu diskutieren. Natürlich sind deine Motive nachvollziehbar, ich zum Beispiel kann nicht Fußballspielen und nicht können heißt hier nicht schlechter sein als andere Männer, nicht Können meint nicht Können, also schlechter sein als die meisten Menschen dieses Planeten, trotzdem werde ich in einen Topf mit anderen Männern geworfen, die dieses Handwerk, beherrschen, mag es auch das einzige sein…
    Aber mal abgesehen von diesen ganzen physischen und materiellen Dingen, viel stärker betrifft mich als Mann doch das Psychische: Ich als Mann muss stark sein und zwar immer, Schwankungen in meiner Befindlichkeit sind nicht akzeptiert wie bei Frauen, die ihre Tage haben, oder auch nicht, ich finde es ätzend. Bin ich einmal ein Muffel, so gelte ich als unfreundlich, bis ich andere vom Gegenteil überzeugen kann…
    Letztendlich bleibt ein großes Problem das, dass man nicht zwischen Befindlichkeiten und dem Willen von Menschen unterscheidet, sondern zwischen dem „empirisch belegten“ Sein von Mann und Frau. Es ist also kein geschlechtsspezifisches Problem, sondern eins der Auffassung des Menschen von „dem“ Menschen.

  2. Erstmal danke das sich mal wieder jemand herabgelassen hat einen Kommentar zu schreiben *freu*^^
    Doch so lästig diese Beispiele klingen, abgesehen vom Schulsport das wohl primär mich stört ist es doch einfach so, dass das Ganze übers Ziel hinausgeschossen ist. Ich denke nicht das Frauen noch so unglaublich benachteiligt werden das sich irgendwelche Pflichtquoten nötig haben, bzw. gerade diese Pflichtquoten lassen sie doch in den Augen der Welt immer noch als ein schwächeres Wesen im vgl. zum Mann erscheinen da sie mit Gehandicapten Menschen auf eine Ebene gestellt werden, nämlich der Ebene der Hilfsbedürftigen, etwas das Frauen nun da sich Gesetzlich gleichberechtigt und aus ihrer „alten Rolle“ entfernt sind nicht mehr nötig haben sollten?!
    Das zu all dem äußerlich erkennbaren natürlich auch das Psychische/Innerliche (wie mans in dem Fall auch immer nennen möchte) hinzukommt stimmt wohl.
    Jedoch hab ich auch schon mit Frauen/Mädchen gesprochen die das gerade andersherum sehen als du. Nämlich das wir Jungs/Männer doch in dem Punkt immer noch klar im „Vorteil“ sind und uns viel mehr durchgehen gelassen wird, wohingegen Mädchen/Frauen es viel schwerer haben da bei ihnen viel stärker auf das Verhalten geachtet wird.
    Ich sehe das in dem Punkt jedoch ähnlich wie du ^^…

    „Letztendlich bleibt ein großes Problem das, dass man nicht zwischen Befindlichkeiten und dem Willen von Menschen unterscheidet, sondern zwischen dem “empirisch belegten” Sein von Mann und Frau. Es ist also kein geschlechtsspezifisches Problem, sondern eins der Auffassung des Menschen von “dem” Menschen.“

    Phu noch simpler wars dich nicht möglich die auszudrücken O_o, ich hoff ich versteh den Absatz richtig.
    Ist es nicht dennoch ein geschlechtspezifisches Problem da man „den Menschen“ eben unterteilt auffasst nämlich in weiblich und männlich?
    Aber der Absatz übersteigt meine momentane Denkfähigkeit vor dem Mittagessen -_- evtl. kommt mir später die Erleuchtung (voraussichtlich jedoch nicht…).

    s Baerchen

  3. Sorry ich war betrunken, normal versuche ich meine Gedanken allgemein verständlich darzulegen, war mir dann aber zu stressig, das nochmals zu ändern.
    Was ich damit sagen will ist, dass der Mensch sich und andere grundsätzlich falsch betrachtet, so bin ich ein Mann und das andere ist die Frau und danach, nach dieser Betrachtung, der eine Beurteilung einhergeht, behandelt oder schätzt er den anderen Menschen und sich selbst.
    Kurz: Der Mensch nutzt den Großteil seines Hirns nicht, der zuständig ist für Soziales(kurz für alles das, was sich zwischen Menschen abspielt, bzw abspielen kann),
    sondern baut sich ein Modell von Mann und Frau und vergleicht jene mit denen er umgeht mit diesem „Ideal“.
    Die richtige Betrachtung eines Menschen wäre meiner Meinung nach die, die unter Berücksichtigung der Befindlichkeit/Emotion des anderen Menschen, einen Menschen durch seinen Willen (dieser ist 1. meiner Meinung nach nicht frei und 2. das was einen Menschen vom anderen unterscheidet) in ein Bild fasst.
    Naja, irgendwie auch nicht einfacher geworden… wichtig finde ich einfach, dass man den Menschen vorurteilslos am besten ohne die Betrachtung des Geschlechts beurteilt.
    gruß

  4. Doch simpler^^ (imho)

    Jedoch ist für diese Betrachtung des Menschen unabhängig seines Geschlechts die momentane Erziehungsform einfach ungeeignet und somit wird die von dir gewünschte Art der Betrachtung seiner Mitmenschen, so sinnvoll sie wäre, wohl immer Wunschdenken bleiben…

    … aber mal sehen.

    s Baerchen

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